Mit reichlich neuen Erfahrungen kehrten die jungen Athletinnen des TV von den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften aus dem Sindelfinger Glaspalast zurück nach Gladbeck.
Bereits am Freitag hatte die Meisterschaft mit den 4x200m Staffelläufen begonnen und bis einen Tag vor dem Start war unklar in welcher Besetzung die Mädchenstaffel des TV Gladbeck antreten würde. Nach Rücksprache mit den Eltern und den behandelnden Ärzten konnte die Staffel in der U18 Westfalenmeisterbesetzung an den Start gehen.
Matilda Seibert eröffnete das Rennen mit einer starken ersten Runde Thalia Rabe übernahm mit einem guten Wechsel. War aber genau wie ihre Schwester Elisa, vor allem auf der zweiten Rennhälfte nach überstandener Erkrankung noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. Charlotte Swoboda übernahm den Stab als vierte und brachte die Staffel nach 1:44,48min ins Ziel. Nicht ganz das Ergebnis was erhofft war, aber dennoch 2 Sekunden schneller als in gleicher Besetzung im Vorjahr.
Tag zwei begann für die TVerinnen mit den Starts über 60m Hürden. Vor allem U18Westfalenmeisterin Thalia Rabe zeigte, dass sie keine Probleme hat auch über die U20 Hürde schnell zu laufen und steigerte ihre Bestzeit auf 8,75 Sek. und lief ins Halbfinale. Ebenfalls gut unterwegs war Matilda Seibert, die sich auf 8,97 Sek steigerte, aber das Halbfinale knapp verpasste. Pech hatte dann Thalia, als sie im Halbfinale an der ersten Hürde hängenblieb und nach 8,82 Sek. ins Ziel lief, da ihre Vorlaufzeit fürs Finale gereicht hätte.
Am dritten Wettkampftag galt es für Matilda Seibert sich nochmal im Feld der bis zu 2 Jahre älteren Konkurrenz über 200m zu behaupten. Nach ordentlichen 25,51 Sek. belegte sie in ihrem Vorlauf Platz 2.
Zum Abschluss der Hallen DM startete Elisa Rabe im Hochsprung der weiblichen U20. Mit großem Respekt und viel Nervosität fand Elisa nicht in den Wettkampf und zu ihrer gewohnten Form und musste nach 1,60m als 12. den Wettkampf beenden.
Trotz der leistungsmäßig nicht optimal verlaufenen Meisterschaft zeigten sich alle Mädels nach den drei Tagen angriffslustig und wollen es , wenn sie im nächsten Jahr in der U20 Altersklasse angekommen sind, es auf alle Fälle besser machen.